Solace

"Unser Leben liegt nicht hinter uns, nicht vor uns, nicht im Jetzt, es ist in uns."  Jacques Prévert 

 

 

Trost, Schutz, Halt: das sind die gegenwärtig wichtigen angesprochen Themen, erzählt in einer einzigartigen Beziehung zwischen einem Kind und merkwürdigen, rätselhaften Figuren. Unterschiedliche Zeitebenen treffen in wüstenhafter Landschaft aufeinander, Reminiszenzen und Flash-backs einer vergessenen Vergangenheit flackern auf, Bilder entstehen, verknüpft allein durch die Erinnerung.

Mysteriöse Figuren interagieren auf der Bühne, um den Dialog der Körper mit theatralischen Mitteln zu erfahren. Durch diese szenische Ko-Präsenz entwickeln sich sonderliche Beziehungen, in denen über das Verhältnis der Kräfte, über mögliche Manipulationsversuche, wieder und neu nachgedacht werden muss.

In unserer gegenwärtigen Gesellschaft, von Trennung und Einsamkeit geprägt, sind Trost, Schutz, Halt aktuelle, brisante Themen geworden.

Allein mit dem Blick eines Kindes werden das Anderssein, das Bedürfnis nach Trost thematisiert. Und in dem wortlosen, gestischen Dialog zwischen dem Lebendigen und dem Objekt schwingt auch immer die Frage nach dem Verhältnis eines jeden von uns zu seiner eigenen Einsamkeit, seinem Alleinsein, mit.